Pfarreiengemeinschaft Estenfeld Kürnach Mühlhausen

Liebe Gemeinde, 
am 20. Februar 1999 wurde ich mit meinen Mitbrüdern von Bischof Paul-Werner Scheele im Dom zu Würzburg zum Priester geweiht. In diesem Jahr darf ich auf 25 Jahre seelsorglichen Dienst zurückblicken. Es war eine interessante Zeit mit persönlichen und kirchenpolitischen Höhen und Tiefen. Es galt Erfahrungen zu sammeln, Neues auszuprobieren, Fehler zu machen, Menschen kennenzulernen und zu begleiten. Freundschaften haben sich entwickelt; manche kurzzeitig, andere dauern schon über viele Jahre und Ortswechsel an. Für alles bin ich Gott sehr dankbar. Er ist es, der mich gerufen, begleitet und getragen hat. Durch viele unterschiedliche Menschen hat er mich dies erfahren lassen. Ihnen allen bin ich dankbar für ihre Wegbegleitung und ihr Gebet.
Mein Dienst als Kaplan startete in der Pfarreiengemeinschaft Elfershausen/Trimberg- Langendorf-Westheim, führte mich nach Veitshöchheim und danach in die große Pfarreiengemeinschaft Mömbris-Gunzenbach-Niedersteinbach-Schimborn mit ihren 17 Ortschaften. Schließlich konnte ich im September 2004 die Pfarrstelle in Estenfeld mit der Kuratie Mühlhausen antreten. Schon nach einem halben Jahr wählten mich die Kolleginnen und Kollegen zum Dekan des Dekanates Würzburg rechts des Main. Dieses durfte ich zehn Jahre leiten. Mit Kürnach wurde schließlich unsere Pfarreiengemeinschaft komplett. Veränderungen gibt es immer wieder, die Arbeit wird nicht langweilig. Die Umgestaltung der Diözese fordert heraus, dabei bleiben mir manche Planungen unverständlich und schwer nachvollziehbar. Aber dies gilt auch auf Ebene der Weltkirche. Vor allem ist mir die Seelsorge vor Ort und die Beziehung zu den Menschen wichtig. Ich bin überzeugt, dass hierin die Zukunft der Kirche liegt, wie auch in der Mitgestaltung der Gemeinde durch alle Gläubige. Wir werden sehen, welche Veränderungen noch auf uns zukommen. Bei allem mögen wir auf Gottes Hilfe vertrauen!
Als Primizspruch habe ich mir vor 25 Jahren einen Satz aus dem ersten Johannesbrief ausgewählt. Er lautet: „Denn Gott ist die Liebe“ (1 Joh 4, 8). Auf dieses Wort vertraue ich. Gott liebt mich, denn er kann nur lieben, wenn er die Liebe ist. Bei allen Stärken und Schwächen, Gelingen und Versagen, Arbeiten und Ruhen, Glauben und Zweifeln begegnet er mir in Liebe und gibt mir dadurch Kraft und Trost. Durch sein Geliebt-werden, ermöglicht er es mir aber auch selbst Liebe zu schenken und aus der Liebe heraus zu handeln. In und durch diesen liebenden Gott kann ich meinen Dienst auch weiterhin ausüben, egal was da kommt.
Herzlich möchte ich Sie einladen, den Dankgottesdienst zu meinem Weihejubiläum am Sonntag, den 25. Februar 2024 um 10 Uhr in der Pfarrkirche St. Mauritius in Estenfeld mitzufeiern. Anschließend darf ich sie zu einem Stehempfang mit Imbiss (Leberkäse-, Spießbraten- und Käsebrötchen) ins Pfarrheim bitten. Über Ihr Kommen würde ich mich freuen!
Lassen Sie uns weiterhin miteinander unseren Glauben leben und unsere Gemeinden gestalten.

Es grüßt alle Ihr/Euer Pfarrer Joachim Bayer

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