dass alles, was wir zum Leben benötigen, aber auch all unsere Begabungen, unser Können, unser Arbeiten ein Geschenk Gottes ist. Mögen Hitze und Trockenheit die Ernte auf den Feldern, in den Gärten und Weinbergen geringer ausfallen lassen, so müssen wir uns doch keine Sorgen machen, dass uns das tägliche Brot fehlt. Die meisten von uns haben sogar noch die Möglichkeit, aus ihrem Überfluss heraus, mit anderen zu teilen.
Da bin ich schon beim nächsten, dem Missionssonntag. Eine Aktion zur gelebten Nächstenliebe im aneinander denken, füreinander beten und miteinander teilen. Madagaskar ist in diesem Jahr das Beispielland, mit den Nöten, Problemen und Hoffnungen der Menschen dort. „Sei mutig und stark!“, dieses Wort aus dem Buch Josua (1,6) möge den Menschen in Madagaskar und überall auf der Erde, Kraft zum Leben und Handeln geben, immer im Bewusstsein, dass Gott mit ihnen ist und hoffentlich auch wir ihnen zur Seite stehen.
Achtung gegenüber der Schöpfung, missionarisches Handeln in der Nachfolge Jesu, dies sind Grundeinstellungen des Heiligen Franziskus von Assisi, dessen Todestag sich am 4. Oktober zum
800 Mal jährt. Auch heute wirkt das Charisma dieses Menschen auf viele von uns. Gerade im Blick auf den Umgang mit der Schöpfung und ihre Bewahrung mag Franziskus uns Vorbild sein. Denken wir nur an seinen „Sonnengesang“. Aber auch in der Einfachheit seines Lebensstieles, seiner Jesusnachfolge und seines tiefen Gottvertrauens kann er uns ein Vorbild sein.
So schließe ich meine Gedanken mit dem Wunsch für uns alle: Sei Gott dankbar für dein Leben und alles, was er dir an Gutem schenkt, sei mutig und stark dieses Leben zu gestalten, im Vertrauen, dass Gott mit dir ist!
Es grüßt Sie und Euch herzlich
Joachim Bayer, Pfarrer
Susanne Fleck, Gemeindereferentin
Franz-Ludwig Ganz, Diakon i.R.