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Firmung in unserer Pfarreiengemeinschaft mit Weihbischof Ulrich Boom

“FEUER UND FLAMME FÜR JESUS” ODER „THIS YOUR DAY – USE IT”

 

Nach einer intensiven Vorbereitungszeit in den verschiedenen Gruppen, den Firmprojekten und einem gemeinsamen Vorbereitungswochenende in Miltenberg Mitte Januar, kam der große Tag für unsere Firmlinge in St. Michael in Kürnach:
Am 05.02.2020 haben 49 Mädchen und Jungen aus unserer Pfarreiengemeinschaft abgestimmt auf das Thema „Feuer und Flamme für Jesus“, das Sakrament der Firmung durch Weihbischof Ulrich Boom erhalten.

Zu diesem Zeitpunkt war für uns noch Vieles ganz normal, allerdings breitete sich das Corona-Virus bereits aus. Obwohl die Folgen damals noch für niemanden absehbar waren, nahm Weihbischof Boom dieses aktuelle Thema bereits auf und sprach über das sich verbreitende Virus – aber auch über „ein Virus des Misstrauens“, das in der Welt herrscht und zu Streit und Ausgrenzung in der Gesellschaft führt.

Den Firmlingen sprach er Mut zu, sich nicht vom Virus des Misstrauens anstecken zu lassen, sondern viel mehr mit Vertrauen in die Zukunft zu gehen. „Gott ist bei uns, stärkt uns und ist stärker als alles Misstrauen in der Welt. Wo Gott ist, da ist Zukunft. Geht als Firmlinge hinaus in diese Welt und vertraut, weil Gott in uns ist.“

Während der Spendung der Firmung fand Weihbischof Ulrich Boom für jeden Firmling ein persönliches Wort und griff anschließend spontan  folgenden Satz auf, den er auf dem Hemd eines Firmlings gelesen hatte: „This Is Your Day – Use It!“. Gestärkt mit dem Firmsakrament und den persönlichen Wünschen, verabschiedete er die Kinder nach Hause.

Andrea Keil

 

Firmprojekt unserer Firmgruppe

von Johannes Gust, Fabian Spiegel, Felix Knieß, Felix Krümpel, Simon Heinrich und Lucas Keil/ Januar 2020

Im Rahmen unserer Vorbereitung zur Firmung sollten wir uns auch über ein Firmprojekt Gedanken machen. Wir haben gemeinsam überlegt und hatten auch schnell eine gute Idee. Unser Plan war, mit den von uns gesammelten Sach- und Geldspenden vor dem EDEKA Markt, die Bahnhofsmission in Würzburg zu unterstützen.

Wie gehen wir auf die Leute zu? Wie sprechen wir sie an? Trauen wir uns das wirklich zu?

Gut vorbereitet stellten wir uns kurz vor Weihnachten dann vor den EDEKA in Kürnach. Die Leute wurden von uns angesprochen und auf unser Projekt hingewiesen, mit der Bitte dies zu unterstützen. Es war für uns ein sehr spannender Vormittag. Die Rückmeldungen waren überwiegend positiv. Häufig gab es ermunternde oder auch lobende Worte an uns, die uns sehr berührt haben. Gar nicht so einfach war es für uns, sich mit ignorierenden oder auch weniger schönen Bemerkungen oder auch manchmal mit einem „Nein“ abfinden zu müssen. Hier versuchten wir natürlich trotzdem höflich zu bleiben, auch wenn das nicht immer leicht für uns war.

Nach einem sehr erfolgreichen Vormittag gingen wir zufrieden nach Hause und begutachteten unsere gesammelten Spenden. Wir waren alle miteinander wirklich erstaunt und begeistert. Über 100 Sach- und EUR 420,- an Geldspenden konnten wir sammeln. Damit gingen wir dann zur Bahnhofmission und übergaben die Spenden stellvertretend an Frau Barbara Leim von der Bahnhofsmission. Wir bekamen vor Ort eine kleine Führung und einen Einblick, welche Arbeit dort geleistet wird. Interessant für uns alle war, dass sich dort Menschen jeden Alters aufhielten und Hilfe bekamen.

Unser Projekt hat uns sehr viel Spaß gemacht. Wir freuen uns, dass wir etwas Gutes tun konnten und uns über die Arbeit der Bahnhofsmission informieren durften. Herzlichen Dank an alle, die uns mit ihrer Spende unterstützt haben, auch an EDEKA Didis, die es uns ermöglicht haben, unsere Spendenaktion dort stattfinden zu lassen.

 

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